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02.04.2021

Umsetzung der Synode – Wie geht es weiter?

Als vor ca. 15 Monaten durch das Veto aus Rom der Prozess der Umsetzung der Synode in unserem Bistum zunächst einmal ausgesetzt wurde, gab es sehr unterschiedliche Reaktionen: von Freude darüber, dass es jetzt doch nicht so kommt, wie es befürchtet wurde, bis hin zu Enttäuschung und fast schon Lethargie, weil dieser zukunftsweisende Prozess nun gestoppt war. Die Suche nach einer neuen tragfähigen Lösung brauchte ihre Zeit, und manchmal mochte man das Gefühl gehabt haben, dass der ganze Prozess zum Scheitern verurteilt ist.

Nun aber geht es weiter.
Mit der Pressekonferenz am 20. November letzten Jahres hat der Bischof den Startschuss gegeben für die Umsetzung der Synode in veränderter Form.

Das will heißen:
Unser Dekanat Cochem wird im Laufe der nächsten Jahre aufgeteilt in zwei pastorale Räume. In dem einen pastoralen Raum werden die jetzigen Pfarreiengemeinschaften Kaisersesch, Ulmen und Treis-Karden zusammengefasst, in dem anderen die jetzigen Pfarreiengemeinschaften Beilstein-Moselkrampen, Blankenrath, Cochem und Zeller Hamm.Diese pastoralen Räume entsprechen den ursprünglich vorgesehenen Pfarreien der Zukunft, die aber so zunächst einmal nicht entstehen werden.

Neuer Pastoraler Raum Kaisersesch.jpgZum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

Darüber hinaus sollen alle 7 Pfarreiengemeinschaften zu jeweils 1 Pfarrei fusionieren, und zwar bis spätestens 31.12.2025, also bis zum Ende der Wahlperiode, die im November dieses Jahres beginnt. Spätestens also zum 01.01.2026 wird es in diesen beiden pastoralen Räumen nur noch insgesamt 7 Pfarreien geben. Es ist aber möglich, mit der Fusionierung nicht bis zum Ende zu warten, sondern bereits früher zusammen zu gehen. Um dies zu klären, wird es in den nächsten Monaten Gespräche geben. Diese Zeit nennt sich Sondierungsphase.

Was geschieht in der Sondierungsphase?
Zum Auftakt der Sondierungsphase haben sich Dekanatsrat und Dekanatskonferenz am 25. Januar in einer Videokonferenz getroffen und für die beiden vorgesehenen pastoralen Räume Steuerungsgruppen gebildet. Diese bestehen aus denjenigen Mitgliedern beider Gremien, die in den jeweiligen pastoralen Räumen wohnen.
Aus beiden Steuerungsgruppen halten lokale Beauftragte engen Kontakt mit den diözesanen Beauftragten:
Es handelt sich für den pastoralen Raum Kaisersesch-Ulmen-Treis-Karden um
Rudolf Schneiders, Dietlinde Schmidt, Hermann-Josef Floeck, und Michael Przesang.
Für den pastoralen Raum Beilstein-Moselkrampen, Blankenrath, Cochem und Zell sind dies
Beate Kolb, Rudolf Zavelberg und Paul Diederichs.
Vom Bistum her sind Evelyne Schumacher und Marco Sauerborn für uns die beiden diözesanen Beauftragten.

In der Sondierungsphase geht es darum zu schauen, wie der Prozess der Fusionierung in den 7 Pfarreiengemeinschaften in etwa verlaufen kann. Dazu braucht es die Kommunikation mit den Räten in den Pfarreiengemeinschaften. Um diese Kommunikation mit den Räten gut zu gestalten, werden die Steuerungsgruppen zusammen mit den lokalen und diözesanen Beauftragten entsprechende Schritte einleiten. Dabei können die Überlegungen zu Orten von Kirche wie auch die Perspektivwechsel und die diakonisch-missionarische Ausrichtung gerne einfließen.

Am 30. Juni dieses Jahres soll die Sondierungsphase beendet sein, und ein ungefährer Zeitplan bzw. Prozessverlauf bis zu Fusionierung in der jeweiligen Pfarreiengemeinschaft beschrieben werden.

Was ist die Aufgabe der Räte?
Die Räte innerhalb der einzelnen Pfarreiengemeinschaften sind eingeladen, diesen Prozess der Fusionierung positiv mitzugehen und zu unterstützen. Wer möchte, kann gerne auch in der jeweiligen Steuerungsgruppe mitmachen. Er oder sie melde sich dazu bitte bei einem der Hauptamtlichen vor Ort. Diese werden dann einen Kontakt herstellen.

Das Ziel
Insgesamt werden wir in spätestens 5 Jahren nur noch 7 Pfarreien in unserem Dekanat haben, die in ihren jeweiligen pastoralen Räumen enger zusammen arbeiten werden. Damit wäre die Wahl zu einem Pfarrgemeinderat, die Ende dieses Jahres noch für jede einzelne Pfarrgemeinde ansteht, nicht mehr notwendig, sondern nur noch die Wahl für den Gemeinderat auf der Ebene der fusionierten Pfarrei. Außerdem wird vieles, was jetzt schon auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft läuft, weiter ausgebaut werden können.

Lassen wir uns auf dieses Ziel ein im Vertrauen auf den Gott, der weiterhin mitgeht und bauen wir mit an der Zukunft unserer Kirche im Bistum Trier.

Pfarramt - 22:17 @ Allgemein